Inhorgenta

Silber-Sommer-Galerie: mit Kunst essen

(Inhorgenta 2007-2011)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

„Silber-Sommer-Galerie“ und „Forum Silberschmieden“ sind dem Thema Gerät gewidmet. „Silber-Sommer-Galerie“ ist ein besonderes Erlebnis-Restaurant: Bei uns kann man nicht nur feine Gerichte auswählen, unsere Gäste können vor allem das Tischgerät selbst aussuchen, mit dem sie essen möchten.  Diese „benutzbare“ Ausstellung ist als Podium zu verstehen, auf dem man mit Tafelkunst agiert. Der Tisch ist Ort des Gesprächs, ist eine Bühne für besondere Objekte und Gesten, die unseren Alltag begleiten und hier ins Bewusstsein geholt und inszeniert werden. „Silber-Sommer Galerie“ will zeitgenössisches Tafelobjekte dem Publikum näher bringen, will die Entwicklung einer neuen Tischkultur unterstützen, will den Leuten die Möglichkeit geben zu spüren, dass eine Form, eine Idee oder ein Material wichtig sein kann.

Silber Sommer Galerie: the Art of Eating

(Inhorgenta 2007-2011)

The Silver-Summer-Gallery is a podium for emerging silversmiths presenting their objects to a broader audience. Imagine a “usable” exhibition, an
active place where you can interact with your tableware. The table as a stage for special objects and gestures which attend our daily life. Here they are
celebrated and brought into consciousness.The Silver-Summer-Gallery is a special experience restaurant: You not only choose your tableware
with which you would like to eat but also fine dishes which will be created for you by our accomplished cooks of ElParadiso. I am especially pleased this
year about the participation of the students and graduates of four renowned universities and their enchanting and surprising pieces. The artists not only
Provide their works but they also provide the service: They will be at your side with words and deeds.The Silver-Summer-Gallery aims to support the
development of a new table culture and wishes to give you the chance to experience how forms, ideas, materials or the type of implementation are
crucial – the Silver-Summer-Gallery as a platform for contemporary work.I would like to thank the exhibition management for the support of this project.
Silber Sommer Galerie 2008
Veröffentlicht unter Inhorgenta, Silber Sommer Galerie | Kommentar hinterlassen

Atelier in der Amselstraße

AmselstrasseAlessandra Pizzini Design

 Atelier in der Amselstraße 20 – 90439 Nürnberg

Tel/Fax: 0911 9615830 – M: +49 0176 52109080

zizzzini@aol.comwww.pizzinidesign.wordpress.com

Veröffentlicht unter Amselstraße | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

über mich und meinen Schmuck

Schmuck: zwischen Skulptur, Konzept und Kommunikation Wenn man eines meiner Schmuckstücke trägt, lassen sich fragende Blicke nicht vermeiden. Eine junge Frau etwa schaut abwechselnd auf den großen roten Ring und auf das Gesicht der Trägerin, auf den Ring und wieder in die Augen und danach wieder auf den Ring. Der neugierige Blick verrät die Frage: „Was ist denn das für ein seltsamer Ring? Was ist das für eine Frau?“ „Blop“ Und genau darum geht es mir. Fragen aufwerfen, Neugier wecken, kommunizieren. Bei der Arbeit „Beziehungskisten“ entwickelt sich Kommunikation auf einer Metaebene. Beziehungskiste! Das Wort finde ich spannend, vor allem weil jede Person eine sehr unterschiedliche Auffassung von der Bedeutung dieses Worts hat. So entsteht zwischen Träger und Betrachter eine Unterhaltung über sehr persönliche Sehensweise, auf einer Ebene aber, auf der man sich mit völlig unbekannten Leuten verständigen kann. In Italien geboren, lebe ich seit zehn Jahren in Nürnberg und als „Ausländerin“ nimmt man Wörter etwas anders wahr. Vielleicht ist es, weil ich in Italien und in Deutschland gleichzeitig arbeite oder weil ich selber nicht weiß, welche von den beiden Sprachen mehr „meine“ Sprache ist, dass mein Schmuck selbst zur Sprache wird. Einen starken skulptorischen Charakter hat die Schale „Leggera“, aus Eisen, geschmiedet und geschweißt. Wie aus einem Nukleon wächst die Form heraus und nimmt immer mehr Raum in Anspruch. Das Wachstum prägt sein Aussehen, Materie und Leere bestimmen in gleichem Maß die Form. Hier wird das gängige Konzept von Schale umgekehrt. Das Gefäß ist leicht und voluminös und braucht selbst mehr Platz als die Früchte, die in ihr liegen. Das Geschwürartige, die Koexistenz von Regelmäßigem und Unregelmäßigem sind hier Thema. Auch bei „Frühstück bei Tiffany“ ist die Abweichung von einer bestimmten Norm wichtig. Wie eine klassische Juwelenkette gibt sich „Frühstück bei Tiffany“ zart und filigran.Beim näheren Betrachten sieht man aber, dass die klassische „Körbchenfassung“ statt Edelsteine zu tragen, nackt liegt hinter einem architektonischen Aufbau. Die ursprüngliche Funktion entfällt und die Träger dieser Funktion werden Ornament. Das zarte Rosa, das in verschiedenen Nuancen die Kettenglieder färbt, lässt das Metall erkennen, verleiht ihm eine andere ästhetische Ausstrahlung. Meine letzten Arbeiten sehen etwas aus wie innere Organe, die man nach außen trägt. Bunt, groß, eigen und ziemlich auffällig. „Schmuck“. Die Formen öffnen sich, klettern auf dem Pulli herum, scheinen sich bewegen zu wollen, als ob sie eigenes Leben hätten. Fast wie ein Kristall oder wie nach einer mathematischen Formel aufgebaut, verhalten sich diese Objekte doch wie organische Materie. Oder sie schauen von weitem aus wie eine „Blume“. Je mehr man sich nähert, um so mehr merkt man, dass sie als Blumen doch etwas seltsam sind. Die geometrische Struktur löst sich auf und verfließt in ein undefiniertes helles, organisches Etwas. Alessandra Pizzini

Veröffentlicht unter about me, blop, blumen, danach, frühstück bei fiffany, horror vacui, mein herz so weiß, netz, perle, schmuck, schwarz, works | Kommentar hinterlassen